07.05.2018

Besuch von Dr. Anton Hofreiter in Neusäß

Hannes Groenninger,
Kreisrat, Karin Fluhr, Peter Mronz, Landtagskandidat, Annemarie Probst,
Kreisrätin und Bezirkstagskandidatin, Max Deisenhofer, Landtagskandidat,
Silvia Daßler, Stadt- und Kreisrätin, Stephanie Schuhknecht,
Landtagskandidatin, Dr. Anton Hofreiter, MdB und Fraktionsvorsitzender,
Joachim Schoner, Kreisrat, Ulla Schwinge-Haines, Stadträtin, Beatrice
Faßnacht, Ortsvorsitzende, Wolfram Haines, Stadtrat, Dr. Michael Frey,
Stadtrat, Anita Geiger

Als er aus dem Zug ausstieg und sich am Haltepunkt Neusäß umschaute stellte er fest: “Hier hat sich ja gar nichts verändert seit meinem letzten Besuch“. Stimmt nicht, merkte Silvia Daßler an, GRÜNE Stadträtin und Fraktionsvorsitzende im Kreistag, der Fahrkartenautomat Richtung Ulm wurde abgebaut.

Das war natürlich schon Galgenhumor, denn tatsächlich hat sich in Punkto Sicherheit, Barrierefreiheit und Kundenfreundlichkeit absolut nichts getan in den vielen zurückliegenden Jahren. Dies wurde oft unter anderem damit begründet, dass zunächst klar sein müsse, wie es mit dem 3. Gleis weitergehen wird. Das dritte Gleis soll nun kommen, doch wann konkret dies sein wird ist noch nicht klar. Die GRÜNEN im Kreistag hatten daher einen Antrag gestellt, in dem sie von der Bahn einen konkreten Zeitplan einfordern und den Vorschlag machen, den Bau in zwei Abschnitte zu unterteilen, da es ja bereits zwischen Oberhausen und Westheim ein 3. Gleis gibt und in diesem Bereich keine langwierigen Grundstücksverhandlungen zu befürchten sind. Dr. Anton Hofreiter:“ Wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg. Für den Bau von Straßen scheut der Staat vor Enteignungen nicht zurück und das Geld ist meist auch kein Hinderungsgrund“. Im Moment sind die Kassen der Bundesregierung und des Freistaats wegen hoher Steuereinnahmen und hoher Zinsersparnisse sehr gut gefüllt, so dass hier mehr Geld zur Verfügung gestellt werden könnte. Wer wirklich den Ausbau des umweltfreundlichen Verkehrs will, muss dafür auch das Geld bereit stellen und die ÖPNV-Träger vor Ort, Landkreis und Kommunen, finanziell besser ausstatten, damit diese sinnvolle Verknüpfungen zwischen Bus-, Bahn-, Tram- , Rad- und Fußverkehr auf- und ausbauen und diesen zu sozialen Preisen anbieten können. Im nahegelegenen Biergarten wurde dann weiter diskutiert.

Deutlich wurde, dass der ständige Neu- und Ausbau von Straßen das Verkehrs- und erst recht nicht das Problem von Luftverschmutzung, Flächenverbrauch und Lärm lösen kann. Aktuelles Beispiel hierfür sei der neue Unicampus. Silvia Daßler: „Hier kann etwas Gutes entstehen, wenn man nachhaltig und zukunftsorientiert plant und baut. Und hierzu gehört auch der weitere konsequente Ausbau des ÖPNV, z.B. die Verlängerung der Tramlinien aus der Stadt in die Region, gut vertaktete Bus- und Zugverbindungen, um es den Menschen zu ermöglicht aus der Region ohne Auto zur Arbeit, oder zum Studium auf den Campus, in die Stadt und die Umlandgemeinden zu kommen. Dafür werden sich die GRÜNEN auf allen politischen Ebenen weiter stark machen.

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